W i r   w i l k o m m e n   S i e !

Alpár ist schon sehr lange bewohnt. Vor unseren Ahnen lebten hier verschiedene Völker. Diese Siedlung bekam schon im GestaHungarorum von Anonymus eine bedeutende Rolle. Den Chroniken nach geschah hier auf der Wiese von Alpár die Landnahme. Hier kämpfte Fürst Árpád gegen Fürsten Salan, und Árpád hatte einen grossen Sieg. Dieser Sieg wurde von dem grossen ungarischen Dichter Mihály Vörösmarty in seinen berühmten Epos Laufen von Salan gesungen.

Den Namen von Siedlung können wir zuerst im Jahre 1075 in der Urkunde von dem König Géza I. lesen.

Aus dem Mittelalter wissen wir über Alpár nur wenig. Im Jahre 1341 wurde mit der Hilfe der Abtei auf dem Sandhügel die Kirche gebaut. Von dieser Zeit wurde Alpár der religiöse Mittelpunkt der Gegend bis der Türkenzeit. Während der Türkenzeit, nachdem das Land in drei Teile zerrissen wurde, wurde auch diese Siedlung entvölkert, ihre Kirche angezündet.

Im XVII. Jahrhundert wissen wir wieder über Alpár als das Mietsobjekt von Kecskemét.

Von 1752 - bis 1755 wurde die katholische Kirche im Barock Stil aufgebaut. In dieser Zeit gibt es schon Matrikel. Im Jahre 1760 lebten in dem Dorf schon 113 Familien, die Steuer bezahlten. In der Entwicklung des Dorfes hatte eine wichtige Rolle die Theiss.

Alpár war eine bedeutende Übergangstelle und natürlich auch die Fischerei und die Beförderung auf dem Wasserwege. Von Alpár wurden nach Félegyháza Fisch und verschiedene landwirtschaftliche Produkte auf den Markt geliefert. Hier waren auch Wassermühlen. Die Theiss hatte auch Naturgaben, wie Rahrkolben, Schilfrahr und Weiden. Diese waren die Gründe des Handwerkers. Die Wiese des Überschwemmungsgebietes war sehr günstig für Tierzucht.

Tiszaalpár bekam seinen Namen im Jaher 1975, als das 15 järige Dorf Újfalu und das 900 järige Alpár wurden vereinigt.

Die Geschichte vom Obst- und Weinbau reicht bis zur Römerzeit zurück. Alpár hatte Mitte des XIX. Jahrhunderts 1600 Bewohner und Ende des XIX. Jarhunderts schon 3500. ( Heute hat das Dorf mehr als 5200 Bewohner.)

Im XIX. Jahrhundert bedeuteten für die Einwohner die Hochwasser viele Sorgen. Der Plan der Regelung der Theiss von Vásárhelyi und Széchenyi war sehr wichtig w egen der Überschwemmung, aber nach der Veränderung des Strombettes verlor das Dorf die bisherige Bedeutung, denn "die lebendige Theiss" fliesst weit von dem Dorf.

Die gschichtliche Vergan-genheit des Dorfes und die schöne Natur hieten den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis an. Die wunderschönen bunten Blumen an der Theiss und im Wasser, die ausser gewöhlichen Baüme am Ufer, die seiche Vogelwelt und der Wildbestand bedeuten nicht nur einen prächtigen Anblick,
sondern auch eine gute Möglichkeit zur Erholung.

 

Wir möchten, wenn sich bei uns unsere netten Gäste wahl Fühlten, unser Dorf kennenlernen würden. Wir haffen, dass die Besucher beim Abschied sagen:

Auf Wiedersehen Tiszaalpár!

 

 

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Tõschwald und die Wiese von Alpár

Dieses Gebiet gehört zu dem kleinkumänischen National Park. Es ist der kleinste aber der schönste Teil dieses Parks mit seinenmalerischen Wäldchen und Moorwäldern am Ufer der taten Theissarm.

Im Wasser blühen weisse Nymphaea Alba und die gelben Seerosen. Nur in den Teichen von Alpárer Wiesen leben die ganz kleine Wolffia Arrhiza (1-2 mm). Hier befinden sich Hottonia Palustris, Chrysanthemum Leucanthemum, Orchis Laxiflora Ssp. Palustris und Nymphoides Peltata.

Die reiche Pflanzenwelt des Überschwemmungsgebietes bietet der reichen Vogelwert einen idealen Wohnort an. Hier singen die Vögel Parus Major und Parus Coeruleus schon am Ende Februar. Da zieht durch dieses Gebiet der Vogel Erithacus Rubecola. Im Loch der Pappel schlüpfen die schwarzen Spechte. Auf der Wiese von Alpár kann man alle Reiherarten finden. Im Schiefdickicht leben Egretta Alba, E. Garzetta, Latalea Leucorodia und Botaurus Stell.

 

Die Erdburg

 Die Erdburg liegt im Innengebiet der Gemeinde Alpár auf dem "Burghügel", am Rande des 8 - 10 m hohen Ufers, das sich über das rechtseitige Überschwem-mungsgebiet der Teiss erhebt. An der dem Überschwem-mungsgebiet zu gelegenen Seite wurde mehr die Hälfte der Erdburg vom Wasser verspült, ihr heutiger Dm beträgt 85 hzw. 45 m, ihre Fläche 0,22 ha.

Der erste Ansiedler des Lössplateaus von Alpár war der Mensch der frühneolitischen Kultur. Die erste wirklich grossangelegte Siedlung ist in Alpár am Ende der III. Phase der Vatya-Kultur bezeichneten entstanden. Der Bau der befestigten Siedlung von Alpár ist eine wichtige Station der Geschichte der mit der Benennung Vatya-Kultur bezeichneten Population.

Das Lössplateau von Alpár war umittelhar vor der Ankunft des Vatya-Volkes unbewohnt. Sowohl die Siedlung als auch die Burg daneben wurde von dem Volk der Vatya–Kultur errichtet. Die ältesten Häuser mit Piseemauer-werk wurden gute 3 Meter innerhalb der Schanzenlinie gehaut, sie sind grosse Gebäude mit mehreren Räumen. Nach dem Fall der bronzezeitlichen Siedlung sind fast zweitausend Jahre hindurch keine Spuren irgendeines menschlichen Lebens auf den Burghügel nachzuweisen.

Die Ausgrabungen beweisen, dass im Bereich von Alpár vor 1075 bloss eine in gutem Erhaltungszustand befindliche bronzezeitliche Erdburg gestanden haben dürfte,die (da seine Palisandenwände längst zugrunde gegangen sind) weder vor, noch zur Landnahmezeit, ja selbst in den ersten Jahrzehnten des Königstums nicht bewohnt und benutzt wurde.

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Die katolische Kirche "Die Mutter des guten Rates"

 Diese fast 250 jährige Kirche ist das bedeuendste Baudenkmal nicht nur des Dorfes, sondern auch der ganzen Gegend. Es wurde im Jahre 1755 mit Hilfe des Bischofs Mihály Károly Althann von Vác im Barock Stil gebaut, und am 19-ten November 1755 zur Ehrfurcht von Heilige Maria eingeweiht.

Die Statuen des Hauptaltars sind sehr wertvoll. Diese sind die Mitglieder von Heilige Maria. In der Mitte stehen Zakarias und Elisabeth und an den Seiten die Eltern von Maria: Joachim und Anna. Auf dem Seitenalter können wir Adreas den Heiligen sehen. Zu seiner Ehrfurcht wurde der Überlieferung nach die echte kleine Kirche im XIII. Jahrhundert gebaut.

Die Feste der Kirche: Der grosse Kirchtag, am ersten Sonntag im Mai, der kleine Kirchtag, am 30-sten November.

Katholische Kirche in Tisszaújfalu

 Der Kirchenbau begann im Jahre 1937 aus Spenden. Der Konstrukteur war Gyula Petrowicz, ein Abgeordneter. Der Baumeister war Gyula Bodolák, ein Unternehmer von Újkécske.

Der Stil der Kirche ist die Nachahmung des romanischen Stils. Ihr Turm ist 17 m lang und 8 m breit. Die Kirche wurde zur Ehrfurcht von Stefan I. am 27-sten August 1939 von dem Dechanten Dezsõ Zámbó eingeweiht. Die Kirche bestand bis 1950 als Filigle von Alpár. Von dieser Zeit wurde selbstständig mit eigenem Pfarrer

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Klosterkirce

Die Gesellscfaft der Töchter von Benediktiner wurde im Jahre 1927 von der skolatischen Nonne Erzsébet Berech in Tiszaújfalu gegründet. Diese gesellschaft funktionirt und arbeitet auch heute. Zur Begründung gab ein Gutbesitzer Ferenc Steer eine Wohnung und 2 ha Obstgarten. Im Jahre 1937 begann der Kirchenbau mit der Organisierung von dem Benediktiner Dr. Kühár Flóris und dauerte bis 1943 nach den Plänen des Bauingenieurs Nándor Körmendy.

Im Chor gibt es ein schönes Fresko, darauf können wir Jesus und die grossen Benediktiner sehen . Die schaffenden Künster waren János Hajnal, Zoltán Kovács und Imre Azbey. Neben der Kirche befindet sich das Kloster der Nonnen. Es wurde im Jahre 1994-1995 gebaut. An der nordöstlichen Seite des alten Klosters steht ein Plegeheim für 80 Rentner.

Die wangelische Kirche in Tiszaalpár

 Im jahre 1936 schenkten Frau Sipos und Jó-zsef Korcz der wangelischen Kirche einen Bau-grund (100 Quadratklafter) für den Kirchen-bau. Der Architekt und der Maurer war Viktor Rókus ein wangelischer Meister.

Die Bau-grundfläche ist 54 m2. Das Gebäude ist gewölbt. Die Einrichtung besteht aus einem vierstufigen Kanzel aus Zieget und mit Holz-kante und aus einfachen Bänken. Der Turm hat ein Zeltdach mit Sterne und eine Glocke.

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Das Denkmal von Fürsten Árpád

 

Es wurde im Jahre 1996 zum Millezentenarium von der Selbstverwaltung und von den Bewohnern errichtet. Der bildhauer ist Frigyes Janzer Munkácsy-Preisträger.

 

Patrona Hungaria

Ein Denkmal für die Ehre der Helden des ersten Weltkrieges. es wurde von dem Bildhauer Lõrincz Siklódi Ditródi geplant und geschöpft.

Das Fundament ist die Arbeit des Mauers Mihály Turjánszki von Alpár. das Denkmal stellte der Steinhauer Jakab Buchár von Budapest auf.

 

Tiszaalpár ist 900 Jahre alt.

 

Es wurde zum 900 jährigen Jahrestag der Begründung des Dorfes im Jahre 1975 erricht

 

 

Denkmal zur Erinnerung 1956

 

Im Jahre 1996 errichtete zum Millezentenárium Károly Munkácsy.

 

 

 

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Der Statue von Johannes dem Heilegen von Nepumuki

 Auf dem Erdburg neben der katholischen Kirche steht dieses Denkmal, das ein bedeutendes Baudenkmal ist. Er wurde ein Jahre 1780 von János Verebélyi alsGelöbnisgeschenk aufgesellt.

Dieser Heilige war der Schutpatron der fischer, der Schiffer und der Seeleute Er lebte um 1300 Jahre in Tschekei und er war der Püster des Königs Vencel IV.. Er hat dem König das Beichtgeheimnis nicht verraten, darum hat ihn der König in die Moldau werfen lassen.

 

 

 

Gedächtnissänk des 15-ten März

 

Im Jahre 1998 errichtete Károly Munkácsy zum 150 jährigen Jahrestag der ungarischen Revolution von 1848-49.

 

Demkmäler zur Errinerung der Helden des zweiten Weltkrieges

 

 

 

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Die bronzenzeitliche Ausstellung

 

Die bronzenzeitliche Funde von Alpár wurden im Laufe der Ausgrabungen auf dem Burghügel hervorgekommen.

Hier hat man noch Möglichkeit die schöne und seltsamme Flora und die reiche Tierwelt der Gegend kennenzulernen

 

Die Sammlung der Körbe und Korbmöbel

 Diese austellung wurde am 20-sten August 1996 erröfnet. Es ist enzükend die wiberlei Korbwaren zu sehen. Zuerst stellen wir die Vermehrung der Weidenrute vor dann einige Rutenarten.

Wir können uns auch den Vorgang des Korbflechtens ansehen. Es gibst hier Körbefür kleine Kinder und grössere Mädchen, Einkaufskörbe und noch viele andere schöne Körbe, geflechten Flaschen, Tablette, Blumenhälter, Blumenständer, Lampenschirme Kamine, Wäschekisten, Schränke, Tische, Stühle, Sessel also muss sich es einfach ansehen. Man kann noch auch die wichtigsten Werkzenge des Korbflechtens kennenlernen.

 

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Das Gedinkzimmer von Lajos Kádár

 

Nur wenige Siedlungen kann darauf stolz sein, wie Tiszaalpár, dass ein hier gebrener Schriftsteller die Schönheiten seiner Gegend und die Rechtschaffenheit der Bewohnern vorstellt. Es war Lajos Kádár. Er lebte in Tiszaalpár (19.05.1896 - 14.02.1982.).Sein Roman (Selbstbiographie): Eine Kuhglocke lautet im Nebel.

Im Gedänkzimmer kann man verschiedene Publikationen und von seiner Witwe geschenkten Gebrauchsgegenstände und Bücher, die Lehrer Ferenc Keserû sammelte.

 

Mihály Kopjás

 Er ist im Jahre 1925 in diesem Dorf geboren, und er wurde eine der berühmten Personen von tiszaalpár. Er war Handerlebrling, aber er hatte sehr geschikte Hínde, und er beschäftigte sich mit Holzschnitten sehr gerne. Er bekam im Jahre 1968 den Titel Volkskünstler (Kunstgewebler). Er arbeitete inder Hauptstadt, dann rückte er im Jahre 1944 in die Armee ein. Während des Krieges kam er nach Tiszaalpár und im Jahre 1950 heiratete. Später, mit seiner Familie zag er wieder nach Budapest, wo er für die kunstgewerbliche Gesellschaft verschiedene schöne Sachen, wie Schüssel, Kosten. Em Ende der siebzigeren Jahren zagen sie wieder nach Tiszaalpár. Sie wohnten hier in der Strasse Honfoglalás. Er haute hier mit seiner Frau eine Wekstatt, wo er Teller und Gläser aus Halz und Kästchen schnitzte. Diese wurden in Városföld und Nyárlõrinc verkauft. Aus seinem Werken war eine Ausstellung im Kulturhaus. Er starb im Jahre 1992. Es ist möglich auch heute in seinem Wohnhaus in der Strasse Honfoglalás seine Werken zu besuchen.

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József Horti (1898-1990)

 Er ist in Tiszaújfalu in einem Bauernhof in der Gemarkung des Dorfes - da werde dieses gebiet Lipityom gennant - geboren (Heute ist es ein Jagdgebiet).Seine Frau stammte aus einer Familie, die sich mit Fischerei und Korbflechten beschäftigte, so lernte er diese Tätigkeit.

Er hatte Handfertigkeit, so flechte er Meisterwerke aus Weidenruten, die er am Ufer derTheiss sammelte. Er wurde ein anerkannter Meister weit und breit im Lande durch seine körbe, Tablette und Möbelwaren. Er hatte einen eigenartigen Stil, sogar im Korbflechten einige Erneuerungen. Er bekam den Titel Korbflechtervolkskünstler. Aus seinen Werken kann man in Tiszaalpár eine Ausstellung besichtigen.

 

Mihály Bársony, der Volkskünstler (1915 - 1989)

 Er ist in Tiszaújfalu auseiner Bauernfamilie als der siebte Sohn geboren. Seine Kindheit band ihn an diese Gegend, hier besuchte er die Schule, hier arbeitete und heiratete. Als Junge schwärmte er sich für die Music und Musikinstrumente, besonders für die Drekleier.

So erzählte er Darüber: "Schon inmeiner Kindheit mochte ich dieses Instrument, denn es gab viele damals in unserer Gegend. Ich kannte einen alten Mensch, er hatte ein sehr altes Istrument, und ich haufte es von ihm und ich reparierte es. Ich war da 16 Jahre alt. Dann spielte ich immer, wenn ich etwa Zeit hatte. Im Jahre 1935 bastelte ich eine neue, dann verkaufte ich es, dann fertigte ich eine andere, und es wurde noch besser. So ging es. Vor dem Krieg fertigte ich fünf oder sechs Drekleiern."

Von 1960 besuchten ihn oft Musiksammler und Volkskundler sogar junge Musikanten und fergtigte auch ihnen Drekleiern. Seine Instrumente sind von Spanien bis Australien bekannt. Er liess uns eine reiche Erbschaft. Im Jahre 1968 bekam er für seine Tätigkeit den Titel Volkskünstler.

 

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Tiszaalpár - Zusammenfassung

 

In der Mitte des Karpatenbeckens, in der schönen Landschaft des Überschwemmungsgebietes des Flusses Theiß liegt das Dorf Tiszaalpár, das durch die Vereinigung der zwei Ortschaften Alpár und Tiszaújfalu im Jahre 1973 entstand. Die auf dem heutigen Gebiet des Dorfes freigelegten archäologischen Funde zeugen davon, dass sich der Mensch in dieser Gegend schön früher niederließ. Das archäologisch sehr bedeutende Burghügel und das Kirchenhügel bewahrt die Überreste einer Siedlung aus der späten Bronzezeit, die um die von der Vatya-Kultur erbaute Schanzenburg herum entstand. Die Bewohner der Burg in der Bronzezeit lebten von der Schifferei und der Jagd und darüber hinaus noch von der Landwirtschaft und der Viehzucht.

Seinen historischen Ruhm verdankt Alpár dem Geschichtsschreiber Anonymus, dem unbekannten Notar im königlichen Hof, der in seiner um 1200 herum geschriebenen Chronik die auf dem heutigen Burghügel erbaute Schazenburg und ihre Umgebung als Schauplatz wichtiger Ereignisse der Zeit der ungarischen Landnahme beschreibt. Nach dem Gesta Hungarorum forderte Fürst Árpád bei der Landnahme ein Stück aus dem Gras des Sandbodens von Alpár von dem bulgarischen Fürsten Salán, der die mittleren und südlichen Teile der Tiefebene besaß, und dessen Sitz die Burg von Alpár war. Anonymus zufolge fand auch die entscheidende Schlacht zwischen den Ungarn und den durch griechische Truppen unterstützten Bulgaren bei Alpár statt. Diese Feststellungen der berühmten Chronik konnten jedoch durch archäologische Grabungen der letzten Zeit nicht bewiesen werden.

Das Gebiet um Alpár herum wurde bei der Gründung des ungarischen Staates in drei Teile geteilt: der südliche Teil ging an das Geschlecht Bor-Kalán, der mittlere an das Bistum von Vác, der nördliche an die Benediktinerabtei von Garamszentbenedek. Die erste Erwähnung des Ortsnamens steht in einer königlichen Urkunde aus dem Jahre 1075, in der König Géza I den nördlichen Teil des Gebietes der Benediktinerabtei von Garamszentbenedek verschenkte. Neben den Dörfern Felsõalpár im Norden, Alsóalpár in der Mitte, entstand für das Ende des Mittelalters das südlich gelegene Újfalu (das spätere Tiszaújfalu).

An der Wende des 16-17. Jahrhunderts teilten auch diese Dörfer das traurige Schicksal anderer Siedlungen auf den türkisch besetzten Gebieten: sie wurden entvölkert. Mehr als ein Jahrhundert später erwachte das Dorf auf der Stelle des ehemaligen Alsóalpár zum neuen Leben, jetzt unter dem Namen Alpár.

Die Wiederbevölkerung dieses Ortes begann 1727 und war ein sich lange verzögernder Prozess. Die Bewohner kamen in erster Linie aus den nördlichen Komitaten, es gab mehrere Siedlerwellen. Einige zogen weiter, andere blieben hier und bildeten den Kern der Bevölkerung von Alpár.

Das Leben der Bewohner von Alpár, das unter der Obrigkeit des Bistums von Vác stand, wurde vor allem durch die Urbarialverträge bestimmt, die die feudalen Leistungen, Lasten und Verpflichtungen vorschrieben. Vom Ende des 18. Jahrhunderts mussten die Bewohner die früher mit Geldzahlungen erlöste Fronarbeit tatsächlich „abarbeiten“. Über die grundlegende Ackerwirtschaft und die Viehzucht hinaus, nahmen die Bewohner von Alpár auch am Warenhandel teil und übten auch das Handwerk aus. Im wirtschaftlichen Leben des Dorfes spielte auch die Theiß eine wichtige Rolle, das zeigte sich in der blühenden Schifferei, im Holzhandel, dann in der großen Zahl der Wassermühlen und das Korbgeflecht.

Die Veränderungen nach 1848, die Beseitigung der Urbarialverhältnisse, die Entwicklung der bürgerlichen Organisation eröffneten neue Wege für die Gemeinde. Die Schattenseite der Epoche war die zunehmende Verarmung der lokalen Gesellschaft und der Mangel an kultivierbaren Feldern. Die Regulierung des Flussbettes der Theiß hatte auch Nachteile für Alpár, da der lebendige Flussarm mehrere Kilometer von dem Dorf entfernt lag. Von den früheren Nutzen der Gewässer konnte man nur die Fischerei und das Korbgeflecht weiter ausüben. Das Korbgeflecht wurde im 20. Jahrhundert zum wichtigsten Handwerk, die hiesigen Produkte sind landesweit bekannt und gefragt.

In der ersten Hälfte des von zwei Weltkriegen heimgesuchten 20. Jahrhunderts entstanden die wichtigsten Elemente der sozialen und der wirtschaftlichen Infrastruktur, die das ganze gesellschaftliche Leben umfassenden kulturellen Institutionen wurden gegründet. Der zweite Weltkrieg und die darauffolgenden politischen Veränderungen beeinflussten die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung maßgebend. Die Geschichte des anderen Dorfes, Tiszaújfalu, das 1973 Alpár angeschlossen wurde, war ein wenig anders. Das Dorfgebiet geriet am Anfang des 18. Jahrhunderts in die Hände der Grafenfamilie Károlyi, die die Pussta zuerst an Kecskemét, dann an Csongrád verpachteten. Die Bewohner der in der Mitte des 18. Jahrhunderts gegründeten Tabakgärtnerei waren lange Zeit nicht ständig hier sesshaft. Im 19. Jahrhunderts entstanden mehrere Allodialwirtschafte des Grundbesitzers. Ein Teil des Károlyi-Gutes in Újfalu wurde in kleinere Parzellen aufgeteilt, was größtenteils zur Ausbildung verschiedener Gehöfte und zur Zunahme der Bevölkerung in Pussta-Újfalu beitrug. Die zunehmende Einwohnerzahl im Außengebiet bedeutete jedoch nicht die zunehmende Sozialisation, demzufolge blieb das im 20. Jahrhundert auch offiziell zu einer Dorfgemeinde erklärte Újfalu in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht hinter dem Nachbardorf Alpár zurück.

Für die römisch-katholische Bevölkerung von Alpár war die zwischen 1752 und 1755 erbaute Kirche der wichtigste Schauplatz der Festtage und Feierlichkeiten. Die Priester des 1760 gegründeten Pfarramtes waren durch ihre liturgische Arbeit mit dem Alltagsleben des Ortes bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eng verbunden. Die kirchliche Präsenz begleitete durch die Sakramente das menschliche Leben von der Geburt an bis zum Tode. Trotz der Säkularisation und der Abwendung vom Glauben, die durch die politischen Verhältnisse der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschleunigt wurde, war das religiöse Leben bis heutzutage bedeutend.

Die Bevölkerung von Újfalu gehörte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts unter die Obhut des Pfarramtes von Alpár. Diese Tatsache trug zur engen gesellschaftlichen Bindung der zwei Dörfer bei. Zur Seelsorge der Bewohner der Gehöfte in Újfalu begann ein Missionsorden, bestehend aus Benediktinerschwestern ihre Tätigkeit hier, deren Kloster bald zum geistlichen und kulturellen Zentrum der Gegend wurde. Bei der Errichtung der Klosterkirche, bzw. fast gleichzeitig bei der Errichtung der Dorfkirche von Újfalu spielten die Mitglieder der Gemeinde eine große Rolle, in deren finanziellen und physikalischen Hilfeleistung sich ihre eigene Religiosität zeigte.

Wenn der Reisende einen Spaziergang auf dem die Sage der Schanzenburg bewahrenden Hügel und auf dem Kirchenhügel mit der Barockkirche macht, und von oben auf das an Naturdenkmälern reiche Überschwemmungsgebiet der Theiß niederblickt, kann er unvergeßliche Erlebnisse für sich behalten. Die Zukunft des.

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